
Unsere Sprache und sprachliche Praxis hat eine politische und normative Dimension. Scheinbar harmlose und positiv wirkende Äußerungen können implizite Botschaften transportieren oder Stereotype indirekt verstärken, manche sprachlichen Ausdrücke werten das Gegenüber aber auch ganz explizit ab. In der jüngeren Sprachphilosophie wird diese „dunkle“ Seite unserer Sprache verstärkt beforscht. Ausgehend von grundlegenden Texten der Sprachphilosophie soll im Seminar ein erster Einblick gewonnen werden, wie Sprache, Macht und Diskriminierung zusammenhängen.
Das Seminar ist offen für alle und speziell geeignet für interessierte BA- und Lehramts-Studierende ab dem dritten Semester, die die Einführung in die Sprachphilosophie/Logik bereits erfolgreich abgeschlossen haben. Die (vorwiegend englischsprachigen) Texte werden zu Beginn des Semesters digital bereitgestellt.
Erwartet wird die Bereitschaft zur wöchentlichen Lektüre sowie eine regelmäßige und aktive Teilnahme an den Sitzungen, die in einer netten und inklusiven Atmosphäre stattfinden sollen.
Terminhinweis: Die Seminarsitzungen dauern jeweils von 16:15 bis 18:30 Uhr (mit kurzer Pause), um ausreichend Zeit für die Diskussion und Besprechung der Textgrundlage zu haben. Dafür fällt das Seminar gesichert an fünf Terminen aus (am 20.10., 17.11., 01.12., 26.01. und 02.02.).
Bitte informieren Sie sich über alles Weitere sowie mögliche Änderungen vor Kursbeginn auf Moodle. Die genaue Ausgestaltung der Prüfungsleistung wird in der ersten Sitzung am 13.10. bekannt gegeben.
Hinweis zur Barrierefreiheit: Falls Prüfungsformen oder die Kursgestaltung für Sie aufgrund von gesundheitlichen oder anderen Barrieren problematisch sind, wenden Sie sich sehr gerne an die Dozentin. Wo irgend möglich werden gerne entsprechende Anpassungen vorgenommen.
Dienstags
Zeit: 16.15 - 18.30 Uhr
Ort: Gebäude A2.2 - Seminarraum 1.27
- DozentIn: Viktoria Knoll
