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Der Sonnenuntergang ist schön, der Weihnachtsfilm kitschig, der Mantel elegant, das Bauwerk pompös, die Inneneinrichtung harmonisch, das Gemälde hässlich und so fort.

Ästhetische Urteile begegnen uns im Alltag ständig. Doch wie funktionieren sie eigentlich? Beziehen wir uns mit Aussagen wie den oben genannten auf unsere mentalen Zustände (unsere Begeisterung oder unser Missfallen) oder schreiben wir den beurteilten Gegenständen Eigenschaften zu, die sie (mehr oder weniger) unabhängig von uns besitzen? Und wie lassen sich solche ästhetischen Eigenschaften charakterisieren?

Diese und ähnliche Fragen werden wir gemeinsam diskutieren. Dabei ist das Seminar so aufgebaut, dass es einen breiten Überblick über die traditionsreiche Debatte zu ästhetischen Urteilen und ästhetischen Eigenschaften vermittelt. Wir beginnen mit klassischen Werken der Ästhetik (Hume, Kant etc.) und arbeiten uns über Standardtexte aus dem 20. Jahrhundert (Frank Sibley) bis in den zeitgenössischen Forschungsdiskurs vor (Jerrold Levinson, Nick Zangwill, Jochen Briesen etc.).

Weitere Informationen zum Seminarprogramm und zur Literaturauswahl werden vor Beginn der Vorlesungszeit auf Moodle bereitgestellt. Da viele der Seminartexte auf Englisch verfasst wurden, ist die Bereitschaft zur Lektüre englischsprachiger Texte für die Teilnahme unerlässlich.

Donnerstags
Zeit: 10.00 - 12.00 Uhr
Ort: Gebäude A2.2 - Seminarraum 2.16

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