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Neben der konsequentialistischen und der Tugendethik zählt die deontologische Ethik zu den drei großen Strömungen der normativen Ethik. Die moralische Richtigkeit einer Handlung zeigt sich deontologischen Theorien zufolge nicht in ihrem Ergebnis, sondern ist durch die Erfüllung einer moralischen Pflicht gegeben (vom Altgriechischen deon, Pflicht). In gleicher Weise gilt eine Handlung als moralisch falsch, wenn sie eine Pflichtverletzung darstellt.

Während Immanuel Kant zweifelsohne als wichtigster Vertreter der deontologischen Ethik zählen darf, ist er bei Weitem nicht der einzige namhafte Ethiker dieser Strömung. So haben beispielsweise W. D. Ross, Judith Thompson und Robert Nozick im 20. Jahrhundert wichtige Beiträge zur Weiterentwicklung der Position verfasst.

Das Seminar soll einen Überblick über klassische Positionen der deontologischen Ethik geben und ist als Einführungsveranstaltung konzipiert. Vorkenntnisse in der normativen Ethik sind hilfreich, aber nicht zwingend vorausgesetzt.

Mittwochs
Zeit: 14.00 - 16.00 Uhr
Ort: Gebäude A2.2 - Seminarraum 2.16

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