Essenzen und essenzielle Eigenschaften: kaum ein Thema kann sich damit schmücken, so sehr den philosophischen Nerv zu treffen wie dieses. Das zeigt sich nicht nur daran, dass diese und verwandte Begriffe das philosophische Denken seit der griechischen Antike maßgeblich bestimmt haben, sondern auch daran, dass selbst die ansonsten so philosophiegeschichtsdesinteressierte analytische Philosophie, nach einer Phase anfänglichen Widerstands, allmählich jenen Begriffen eine gewisse Berechtigung eingeräumt hat
Wie jedes wichtige philosophische Thema weist aber auch dieses einen gewissen Komplexitätsgrad auf. Um den sprichwörtlichen Fuß in die Tür dieses spannenden Themas zu bekommen, wird das Seminar daher anhand ausgewählter philosophiehistorisch bedeutender Eckpfeiler nachverfolgen, wie sich das Denken über Essenzen und essenzielle Eigenschaften von der griechischen Antike (mit bspw. Aristoteles) bis ins 20. Jahrhundert (mit z.B. Saul Kripke) entwickelt hat. Das Seminar schließt mit ein paar Einblicken in aktuelle Fragestellungen ab.
Das Seminar wird auf Deutsch stattfinden. Da jedoch die behandelten Texte hauptsächlich auf Englisch sein werden, sind gute Englischkenntnisse für die Teilnahme am Seminar ratsam.
Mittwoch
Zeit: 14.00 - 16.00 Uhr
Ort: Gebäude B4 1 - Seminarraum 0.02.1
- DozentIn: Erik Ossenkopp